Über Ares Rot

Ares Rot.

 

Lernt ihn mit mir kennen.

 

Am Anfang war er Therapeut, nachdem ein Mädchen starb suchte er eine neue Bestimmung.

Durch Zufall stolperte er in den ersten Mordfall. Es funktionierte, denn er hat seine wichtigste Eigenschaft behalten: Ares liest Menschen. Sein psychologisches Gespür, seine Fähigkeit zum Zuhören und seine jahrelange therapeutische Ausbildung geben ihm einen besonderen Blick auf die Opfer und die möglichen Verdächtigen.

 

 

Interview mit Ares Rot

 

Lieber Herr Rot, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein Interview nehmen. Viele kennen Sie nach den Ereignissen in "Rot wie Nebel" als Privatdetektiv. Wer sind Sie, wenn sie nicht gerade ermitteln?

 

Ares: Ich bin enttäuschend normal, fürchte ich. Ich trinke zu viel Kaffee, lese zu viele Bücher und rede mit Menschen. Ich fluche darüber, wenn ein Mörder auf Seite 73 offensichtlicher ist als der Autor das wollte. Und ich beobachte gerne, ich liebe es, Menschen zu beobachten. Viele Menschen schauen gerne aus dem Fenster. Ich schaue auf Menschen, die aus dem Fenster schauen.

 

Spannend! Sie waren früher Therapeut, jetzt sind Sie Privatdetektiv. Wie kam es dazu?

 

Ares:  Der Unterschied ist kleiner als man denkt. Ein Mord beginnt ja nicht mit einem Messer. De

Der Mord beginnt viel früher, bei Traurigkeit, inneren Verletzungen, Verzweiflung und eben Gelegenheiten. Ein Therapeut versucht Menschen vor dem Abgrund zu retten, ein Detektiv steigt in den Abgrund runter und schaut, warum jemand dort unten liegt.

Beides hat seinen Preis. Aber die Arbeitszeiten als Ermittler sind schlechter.

 

Was ist die größte Fehleinschätzung über Sie?

 

Ares:  Das ich der klügste im Raum bin. Das bin ich nie. Ich höre nur länger zu als andere.

 

Eine interessante Antwort. Eine letzte Frage zum Schluss: Glauben Sie, dass jeder Mensch zum Mörder werden kann?

 

Ares: Die kurze Antwort: Ja.

Die lange Antwort: Die meisten werden es dennoch nicht. Menschen sind keine tickenden Zeitbomben. Aber jeder trägt einen Schatten in sich, auch ich.

Die Frage ist also nicht ob die Dunkelheit existiert. Sondern wie sich jeder entscheidet, wenn Verzweiflung und Gelegenheit an die Tür klopfen.

Um meine Lieblingsserie zu zitieren: "The roads we walk, have demons beneath."

 

Vielen Dank für das Interview!

 

 

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